AMP-Landingpage
Eine AMP-Landingpage basiert auf Accelerated Mobile Pages, einem abgespeckten HTML-Framework, das mobil nahezu sofort lädt und oft aus einem Cache vorgerendert wird.
Im Detail
AMP funktioniert, indem es Markup, JavaScript und CSS einer Seite einschränkt und dann eine optimierte, oft vorab zwischengespeicherte Version ausliefert, sodass Inhalte beim Antippen fast sofort erscheinen. Diese Geschwindigkeit entsteht durch Einschränkungen: Eigenes JavaScript ist weitgehend untersagt und wird durch AMP-Komponenten ersetzt, die CSS-Größe ist begrenzt, und Ressourcen laden in kontrollierter Reihenfolge. Das Ergebnis ist eine Seite, die in langsamen Netzen sofort wirkt.
Der Kompromiss ist Flexibilität. Da AMP Skripte und Drittanbieter-Widgets begrenzt, lassen sich reichhaltige interaktive Erlebnisse und viele Marketing-Tools schwer oder gar nicht einbinden, und oft pflegen Sie eine separate AMP-Version. Ein häufiger Fehler ist, AMP-Tempo auf Kosten der Conversion-Funktionen zu jagen, die Ihr Funnel wirklich braucht. Für einen Lead-Qualifizierungs-Flow eignet sich AMP gut als schneller Teaser am Funnel-Anfang, während die interaktive Scorecard meist auf einer normalen, schnell ladenden Seite läuft.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Ist AMP für Landingpages noch relevant?
AMP erhält nicht mehr den früheren Ranking-Vorteil in der Suche, sodass sein Hauptwert heute reine mobile Geschwindigkeit ist. Viele Teams nutzen stattdessen moderne schnelle Frameworks und behalten AMP für Anzeigen-Teaser, bei denen sofortiges Laden zählt.
Kann ich einen kompletten Quiz-Funnel in AMP betreiben?
Meist nicht sauber, da AMP eigenes JavaScript und viele Drittanbieter-Integrationen einschränkt. Üblich ist ein AMP-Teaser, der an eine normale interaktive Scorecard-Seite übergibt.
Was ist der größte Nachteil von AMP?
Sie tauschen Flexibilität gegen Geschwindigkeit und pflegen oft eine separate Seitenversion. Reiche Interaktivität, eigenes Tracking und viele Marketing-Widgets sind schwer oder gar nicht einbindbar.