Likert-Skala-Frage
Eine Likert-Skala-Frage bittet Teilnehmer, ihre Zustimmung auf einer geordneten Skala zu bewerten, meist von völlige Ablehnung bis völlige Zustimmung über fünf oder sieben Stufen.
Im Detail
Eine Likert-Skala-Frage stellt eine Aussage zusammen mit einer symmetrischen, geordneten Antwortreihe dar, sodass jede Stufe eine bekannte Richtung und Gewichtung trägt. Weil die Optionen geordnet sind, lassen sich aufsteigende Punktwerte zuweisen und als kleine ordinale Skala behandeln, wodurch Einstellungen, Selbstvertrauen und Reife messbar werden statt nur Ja oder Nein. Das ist feiner als eine Ja-Nein-Frage, aber strukturierter als ein freier Schieberegler, und liefert saubere, vergleichbare Daten über alle Teilnehmer hinweg.
Der klassische Fehler ist die Zustimmungstendenz, bei der Menschen vorschnell zustimmen, sowie unausgewogene Skalen ohne echten neutralen Mittelpunkt. In einem Funnel zur Lead-Qualifizierung glänzen Likert-Items bei Selbsteinschätzungen wie "Mein Team hat einen dokumentierten Vertriebsprozess", wo die gewählte Stufe auf einen Punktwert abbildet und Ihrer Scorecard zugleich verrät, wie reif oder bereit ein Interessent für ein bestimmtes Angebot ist.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Stufen sollte eine Likert-Skala haben?
Fünf oder sieben Stufen sind Standard; fünf ist einfacher und ermüdet weniger, sieben erfasst feinere Unterschiede. Halten Sie die Skala symmetrisch mit klarem neutralem Mittelpunkt.
Wie wird eine Likert-Antwort im Funnel bewertet?
Jede geordnete Stufe erhält aufsteigende Punkte, sodass die gewählte Stufe direkt in einen Score übergeht. Dieser Wert hilft dann zu entscheiden, in welchen Result Bucket der Lead fällt.
Welche Verzerrung sollte ich bei Likert-Fragen beachten?
Die Zustimmungstendenz führt dazu, dass manche Teilnehmer vorschnell zustimmen und Ergebnisse verzerren. Formulieren Sie ausgewogen, mischen Sie umgekehrt bewertete Aussagen ein und bieten Sie eine echte neutrale Option.