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Preisrechner

Ein Preisrechner ist ein interaktives Tool, das auf Basis der vom Interessenten gewählten Optionen und Mengen eine personalisierte Preisschätzung für ein Produkt oder einen Tarif erstellt.

Im Detail

Ein Preisrechner legt die preisbestimmenden Variablen offen, etwa Lizenzen, Nutzungsstufen oder Zusatzmodule, und lässt Interessenten ihre eigene Konfiguration zusammenstellen, um die resultierenden Kosten in Echtzeit zu sehen. Diese Self-Service-Transparenz ist besonders wertvoll bei Produkten mit nutzungsbasierter oder modularer Preisgestaltung, bei denen eine statische Preisseite nicht für jeden Käufer beantworten kann, was er tatsächlich zahlen würde.

Ein häufiger Fehler ist es, den Rechner so komplex zu gestalten, dass Interessenten abbrechen, oder die Endsumme hinter zu vielen gesperrten Schritten zu verbergen. Im Quiz-Funnel ist die erstellte Konfiguration wertvolle Qualifizierungsdaten: gewählter Tarif, Lizenzanzahl und Zusatzmodule verraten Dealgröße und Kaufabsicht, sodass ein Preisrechner den Verkaufszyklus verkürzt und Leads für den passenden Vertriebsweg vorsegmentiert.

Beispiel aus der Praxis

Ein Projektmanagement-SaaS ersetzt seine pauschale Preisseite durch einen Preisrechner. Ein Teamleiter wählt den Business-Tarif, 60 Lizenzen und das Zusatzmodul für erweiterte Analysen; das Tool zeigt 1.440 € pro Monat, bietet den Versand eines formellen Angebots per E-Mail an und markiert jede Konfiguration über 50 Lizenzen als vertriebsbegleitete Chance für einen Account Executive.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist ein Preisrechner besser als eine statische Preisseite?

Er glänzt bei nutzungsbasierter, gestaffelter oder modularer Preisgestaltung, bei der der Endpreis von der Konfiguration des Käufers abhängt. Statt Interessenten Kopfrechnen aufzuzwingen, zeigt er sofort die genauen Kosten und mindert Preisschock-Einwände.

Wie vermeide ich Abbrüche im Preisrechner?

Halten Sie die Eingaben minimal und zeigen Sie den Preis so früh wie möglich, statt ihn hinter vielen Schritten zu sperren. Geben Sie zuerst die Schätzung preis und bieten Sie dann ein formelles Angebot per E-Mail gegen Kontaktdaten an.

Welche Käufersignale deckt ein Preisrechner auf?

Der gewählte Tarif, die Lizenzanzahl und Zusatzmodule zeigen direkt Dealgröße und Absicht. Größere Konfigurationen lassen sich automatisch an den Vertrieb leiten, während kleinere in den Self-Service-Checkout oder automatisiertes Nurturing fließen.

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