Quiz-Absprungrate
Die Quiz-Absprungrate ist der Anteil der Teilnehmer, die ein Quiz beginnen, es aber vor dem Ergebnis- oder Lead-Erfassungsschritt verlassen.
Im Detail
Die Absprungrate wird pro Schritt gemessen, nicht nur insgesamt, sodass sichtbar wird, an welcher Stelle der Schwung verloren geht. Häufig bricht ein einzelner Schritt das Momentum, weil eine Frage zu lang, zu persönlich oder unklar formuliert ist. Das Isolieren dieser Frage ist weit nützlicher als allein die finale Abschlussquote zu kennen.
In einem Workflow zur Lead-Qualifizierung bedeutet jeder Prozentpunkt Absprung verlorene Pipeline, die Sie nie zu Gesicht bekommen. Der größte Fehler ist, die E-Mail-Adresse zu früh abzufragen oder schwierige Fragen vor den Anfang zu stellen, bevor der Nutzer einen Mehrwert spürt. Den Einstieg mit einfachen, einladenden Fragen zu gestalten und Kontaktfelder erst nach gewecktem Interesse zu platzieren, bewegt diese Kennzahl am stärksten.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die Quiz-Absprungrate berechnet?
Sie ist der Anteil der Personen, die das Quiz begonnen, einen bestimmten Schritt oder das Endergebnis aber nicht erreicht haben. Meist wird sie pro Frage berechnet, indem die Nutzer je Schritt durch die Startenden geteilt und von 100 % abgezogen werden.
Was ist eine gute Quiz-Absprungrate?
Es gibt keinen allgemeingültigen Richtwert, da sie von Quizlänge und Absicht der Zielgruppe abhängt; kürzere Funnels erreichen oft über 50 % Abschluss. Sinnvoller ist es, den Absprung am schwächsten Schritt zu senken, statt einem Branchenschnitt nachzujagen.
Warum brechen Nutzer ein Quiz ab?
Häufige Gründe sind eine zu frühe Abfrage von Kontaktdaten, als aufdringlich empfundene Fragen, unklare Antwortoptionen und schlicht zu lange Quizze. Das Umordnen der Fragen und das spätere Erfassen von Leads gewinnt meist viele Abbrecher zurück.