Survey-Funnel
Ein Survey-Funnel ist ein Marketing-Flow, der Besuchern eine Abfolge von Fragen stellt und jede Person anschließend auf Basis ihrer Antworten zu einem personalisierten Angebot, einer Seite oder einer Botschaft leitet.
Im Detail
Die Grundidee ist Segmentierung durch Selbstauswahl: Statt jedem Besucher dieselbe Botschaft zu zeigen, stellst du einige gezielte Fragen und verzweigst das Erlebnis je nach Antwort. Angaben zu Rolle, Problem oder Ziel speisen einen Logikbaum, der ein passgenaues Ergebnis liefert, sodass eine vielbeschäftigte Gründerin und ein Junior-Marketer vom selben Einstiegspunkt aus völlig unterschiedliche Angebote erreichen. Dieser Relevanzgewinn ist der Grund, warum Survey-Funnels Standard-Landingpages meist übertreffen.
Ein häufiger Fehler ist, zu viele oder ergebnislose Fragen zu stellen, was die Absprungrate erhöht, ohne die Zielgenauigkeit zu verbessern. Jede Frage in einem gesunden Survey-Funnel sollte entweder das Ergebnis personalisieren oder den Lead-Datensatz anreichern. Gut umgesetzt erfasst der Funnel die Kontaktdaten im Moment höchster Relevanz und übergibt dem CRM einen vollständig segmentierten Lead, sodass nachgelagerte Nurture- und Vertriebsmaßnahmen direkt auf die soeben gegebenen Antworten eingehen können.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich ein Survey-Funnel von einer normalen Umfrage?
Eine normale Umfrage sammelt Daten zur Auswertung, während ein Survey-Funnel die Antworten in Echtzeit nutzt, um das Erlebnis zu verzweigen und jede Person zu einem passenden Angebot zu leiten. Das Ziel ist Konversion und Segmentierung, nicht nur Forschung.
Wie viele Fragen sollte ein Survey-Funnel haben?
Meist drei bis sieben, je nach benötigter Verzweigung. Jede Frage sollte entweder das Ergebnis personalisieren oder den Lead-Datensatz anreichern; alles andere erhöht nur die Absprungrate.
Wann sollte ich die E-Mail im Survey-Funnel erfassen?
Erfasse sie im Moment des höchsten wahrgenommenen Werts, in der Regel kurz vor der Anzeige des personalisierten Ergebnisses. Dann hat der Besucher bereits Aufwand investiert und möchte sein Resultat, was die Opt-in-Rate steigert.