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Account-basiertes Targeting

Account-basiertes Targeting konzentriert Marketing- und Vertriebsaufwand auf eine kuratierte Liste bestimmter hochwertiger Unternehmen statt auf ein breites Einzelpersonen-Publikum.

Im Detail

Account-basiertes Targeting kehrt den klassischen Funnel um: Statt ein weites Netz auszuwerfen und Leads später zu filtern, definieren Teams zuerst eine begrenzte Menge an Accounts, die zum idealen Kundenprofil passen, und orchestrieren dann personalisierte Kampagnen über alle Rollen des Buying-Committees hinweg. Firmografische, technografische und Intent-Daten dienen dazu, die Liste aufzubauen und zu priorisieren, und die Botschaften werden auf die konkrete Situation jedes Unternehmens zugeschnitten.

Eine häufige Falle ist es, account-basiertes Targeting mit Massen-E-Mails gleichzusetzen; ohne echte Personalisierung und Abstimmung von Vertrieb und Marketing verkommt es zu Gießkannen-Versand mit kleinerer Liste. In einem Quiz-Funnel lässt sich eine Scorecard auf einen benannten Account oder eine Branche zuschneiden und über ABM-Anzeigen oder Eins-zu-eins-Ansprache ausliefern, sodass ein Stakeholder seine Lücke quantifiziert. So entsteht nicht nur eine E-Mail-Adresse, sondern eine strukturierte Erkenntnis auf Account-Ebene.

Beispiel aus der Praxis

Ein HR-Tech-Unternehmen im Mittelstand wählt 80 Zielaccounts im Einzelhandel und sendet jedem eine personalisierte Pivix-Scorecard "Reifegrad der Personaleinsatzplanung" über LinkedIn-Anzeigen und SDR-Ansprache. Zwölf Accounts schließen sie ab, und die Werte ermöglichen konkrete Gesprächseinstiege.

Häufig gestellte Fragen

Ist account-basiertes Targeting dasselbe wie ABM?

Account-basiertes Targeting ist die Zielgruppenauswahl innerhalb des Account-based Marketing (ABM). ABM ist die umfassendere Strategie der koordinierten, personalisierten Ansprache, während das Targeting die Auswahl und Priorisierung der Accounts bestimmt.

Wie viele Accounts gehören auf eine Zielliste?

Das hängt von Dealgröße und Ressourcen ab, doch Listen umfassen meist einige Dutzend bis wenige Hundert Accounts, damit jeder echte Personalisierung erhält. Kleinere Listen ermöglichen tiefere Eins-zu-eins-Programme.

Wie unterstützen Quizze account-basiertes Targeting?

Eine zugeschnittene Scorecard gibt einem benannten Account eine relevante Selbsteinschätzung und liefert einen quantifizierten Lücken- oder Reifewert. So wird ein anonymer Kontakt zu einer Erkenntnis auf Account-Ebene.

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