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Konversionsrate

Die Konversionsrate ist der Prozentsatz der Personen, die eine gewünschte Aktion abschließen, etwa ein Formular absenden oder ein Quiz beenden, gemessen an allen, die die Gelegenheit dazu hatten.

Im Detail

Sie berechnen die Konversionsrate, indem Sie die Anzahl der Abschlüsse durch die Gesamtzahl der infrage kommenden Besucher teilen und mit 100 multiplizieren; aussagekräftig ist die Kennzahl jedoch nur bei klar definiertem Zähler und Nenner. Eine Landingpage-Konversionsrate und eine Checkout-Konversionsrate messen völlig Unterschiedliches, weshalb Teams nach Phase, Trafficquelle und Zielgruppe segmentieren, um Vergleichbares zu vergleichen. Sie ist wichtig, weil sie rohen Traffic in ein Effizienzsignal verwandelt: Die Konversion zu verdoppeln kann weit günstiger sein als die Werbeausgaben zu verdoppeln, und kleine prozentuale Zuwächse summieren sich in einem Funnel mit hohem Volumen.

Eine häufige Falle ist, die Rate einer einzelnen Seite isoliert zu optimieren und die nachgelagerte Qualität zu ignorieren, was Konversionen mit Leads aufbläht, die nie kaufen. Der gesündere Ansatz koppelt die Konversionsrate an Lead-Qualität und Umsatzkennzahlen, sodass Sie Konversionen belohnen, die tatsächlich vorankommen. In einem Quiz-Funnel taucht die Konversionsrate an mehreren Stellen auf, vom Quiz-Start über den Quiz-Abschluss bis zur Lead-Erfassung, und Scorecard-Daten zeigen nicht nur, wie viele konvertiert sind, sondern auch wie qualifiziert diese waren, was die Optimierung lenkt.

Beispiel aus der Praxis

Ein SaaS-Wachstumsteam testete eine Quiz-Landingpage gegen ein klassisches Formular. Das Formular wandelte 6 % der 5.000 Besucher um, der Quiz-Funnel jedoch 14 %, und die per Quiz erfassten Leads wiesen einen um 22 % höheren Anteil an "Hot Lead"-Bewertungen auf, weshalb das Team auf den Quiz umstieg.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine gute Konversionsrate?

Das hängt stark von Kanal, Branche und Funnel-Phase ab, daher gibt es keine universelle Zahl. Sinnvoller ist es, sich an der eigenen historischen Rate und an vergleichbaren Segmenten zu messen und von dort aus zu verbessern.

Wie unterscheidet sich die Konversionsrate von der Klickrate?

Die Klickrate misst, wie viele Personen eine Anzeige oder einen Link angeklickt haben, während die Konversionsrate misst, wie viele die finale gewünschte Aktion abgeschlossen haben. Eine hohe Klickrate bei niedriger Konversionsrate deutet meist auf eine Diskrepanz zwischen Versprechen und Zielseite hin.

Warum kann eine höhere Konversionsrate manchmal schaden?

Wenn Sie rein auf Abschlüsse optimieren, ziehen Sie womöglich viele minderwertige Leads an, die nie kaufen. Die Kopplung der Konversionsrate an ein Lead-Quality-Scoring hält die Kennzahl ehrlich, indem sie Konversionen belohnt, die wirklich Richtung Umsatz gehen.

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