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Cost Per Engagement (CPE)

Cost Per Engagement (CPE) ist ein Abrechnungsmodell für Werbung, bei dem Sie für jede Interaktion mit Ihrer Anzeige zahlen, etwa Likes, Shares, Videoaufrufe, Swipes oder Kommentare, statt nur für Impressionen oder Klicks.

Im Detail

Der CPE ergibt sich, indem Sie die gesamten Werbeausgaben durch die Anzahl der erfassten Interaktionen teilen; eine Kampagne mit 500 € Budget und 2.000 Interaktionen hat also einen CPE von 0,25 €. Je nach Anzeigenformat zählen die Plattformen unterschiedliche Aktionen als Engagement, weshalb ein Video-CPE und ein Carousel-Swipe-CPE nicht direkt vergleichbar sind. Die Kennzahl ist wertvoll, weil sie die Kosten an aktives Interesse statt an passive Sichtbarkeit koppelt und so zeigt, ob ein Creative bei der Zielgruppe wirklich ankommt.

Ein häufiger Fehler besteht darin, auf günstige Interaktionen zu optimieren, die nie konvertieren, denn ein virales Video kann tausende Aufrufe mit geringer Kaufabsicht sammeln und den CPE senken, ohne zur Pipeline beizutragen. In einem Quiz-Funnel dient der CPE am besten als frühe Diagnose: Kombinieren Sie ihn mit nachgelagerten Werten wie Quiz-Starts und der Rate qualifizierter Leads, um Anzeigen mit echter Wirkung von reinen Aufmerksamkeitsmagneten zu unterscheiden. Engagement ist ein Signal, kein Ziel, und der sinnvolle nächste Schritt ist meist, interessierte Nutzer in ein Scorecard-Quiz zu leiten.

Beispiel aus der Praxis

Eine B2B-SaaS-Marketerin schaltet eine LinkedIn-Videokampagne für ein "Sales-Readiness"-Scorecard-Quiz. Nach 1.200 € Ausgaben und 3.000 erfassten Interaktionen liegt der CPE bei 0,40 €; über Pivix-Tracking sieht sie, dass 12 % der interagierenden Nutzer das Quiz starten, und erhält so klare Kosten pro Quiz-Start zum Vergleich mit ihrem Paid-Search-Funnel.

Häufig gestellte Fragen

Worin unterscheidet sich CPE von CPC?

CPC berechnet nur Klicks, die meist auf Ihre Website führen, während CPE ein breiteres Spektrum an Interaktionen wie Videoaufrufe, Likes und Shares abrechnet. CPE erfasst frühes Interesse und ist daher pro Aktion oft günstiger, aber weniger direkt mit Conversions verknüpft.

Was zählt als Engagement?

Das hängt von Plattform und Anzeigenformat ab, üblich sind aber Reaktionen, Kommentare, Shares, Swipes, Erweiterungen und qualifizierende Videoaufrufe. Prüfen Sie stets die Definition der Plattform, bevor Sie CPE-Werte vergleichen.

Ist ein niedriger CPE immer gut?

Nicht zwingend, denn günstige Interaktionen können geringe Kaufabsicht haben und nie zu Leads oder Umsatz führen. Kombinieren Sie den CPE mit nachgelagerten Kennzahlen wie Quiz-Starts und qualifizierter Lead-Rate, um den Wert zu bestätigen.

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