Pivix Logo
Zurück zum Glossar

Custom Audience

Eine Custom Audience ist ein Werbe-Zielsegment, das aus Ihren eigenen First-Party-Daten gebildet wird, etwa Kunden-E-Mail-Listen, Website-Besuchern oder App-Nutzern, hochgeladen oder synchronisiert auf einer Werbeplattform.

Im Detail

Eine Custom Audience erlaubt es Ihnen, Personen anzusprechen, zu denen Sie bereits eine Beziehung haben, statt Fremden, die nur über Interessen oder Demografie ausgewählt wurden. Sie erstellen sie, indem Sie Kennungen bereitstellen, gehashte E-Mails, Telefonnummern oder Pixel-/SDK-Ereignisse, die die Plattform mit ihrer Nutzerbasis abgleicht, um ein erreichbares Segment zusammenzustellen. Da der Input Ihre eigenen Daten sind, ermöglichen Custom Audiences hochrelevante Anwendungsfälle wie das Retargeting von Warenkorbabbrechern, das Reaktivieren von Trial-Nutzern oder das Ausschließen bestehender Kunden aus Akquisekampagnen.

Die größte Falle ist heute Datenhygiene und Einwilligung: sinkende Match-Raten, Datenschutzvorschriften und der Niedergang von Drittanbieter-Cookies bedeuten, dass eine Custom Audience nur so gut ist wie die Aktualität und die rechtmäßige Grundlage der zugrunde liegenden Daten. Listen verfallen zudem schnell, da E-Mails veralten und Menschen den Job wechseln, sodass Zielgruppen aktualisiert statt einmal gesetzt werden müssen. In einem Quiz-Funnel- und Lead-Qualifizierungs-Workflow sammelt der Funnel ausdrückliche, eingewilligte Kontaktdaten zusammen mit einem Passungs-Score, was Ihnen saubere, segmentbereite First-Party-Daten liefert, sodass Sie eine Custom Audience nur aus hoch bewerteten Leads bauen und unqualifizierte vom teuren Werbebudget ausschließen können.

Beispiel aus der Praxis

Ein SaaS-Projektmanagement-Tool synchronisierte seine über Pivix erfassten Leads als Custom Audience zu Meta, nahm aber nur die 1.400 Kontakte auf, die im Quiz als "vertriebsbereit" eingestuft wurden. Sie spielten eine Case-Study-Retargeting-Kampagne ausschließlich an dieses Segment aus und schlossen bestehende zahlende Kunden aus. Die Klickrate lag beim 2,4-Fachen ihres Cold-Traffic-Benchmarks, und das engere Targeting reduzierte verschwendete Impressionen bei schlecht passenden Nutzern.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Custom Audience und einer Lookalike-Zielgruppe?

Eine Custom Audience wird aus Ihren eigenen First-Party-Daten bekannter Kontakte gebildet, während eine Lookalike-Zielgruppe diese Daten als Seed nutzt, um ähnliche neue Interessenten zu finden. Üblicherweise erstellen Sie zuerst die Custom Audience und erweitern die Reichweite dann mit einer Lookalike.

Warum schwanken die Match-Raten von Custom Audiences so stark?

Match-Raten hängen von der Datenaktualität, den bereitgestellten Kennungen und davon ab, wie viele Ihrer Kontakte die Plattform mit denselben Angaben nutzen. Veraltete Listen und fehlende Einwilligungen senken beide den Anteil erfolgreich abgleichbarer Datensätze.

Kann ich eine Custom Audience zum Ausschließen von Personen nutzen?

Ja, der Ausschluss ist eine der wertvollsten Anwendungen. Sie können bestehende Kunden oder unqualifizierte Leads unterdrücken, damit Ihr Akquisebudget nur neue, gut passende Interessenten anspricht.

Verwandte Begriffe

Aus Glossar-Theorie werden qualifizierte Leads

Erstelle in Minuten einen Scorecard-Quiz-Funnel, der Leads qualifiziert und erfasst — ganz ohne Code.

Kostenlos starten
  • Keine Kreditkarte
  • Kostenloser Plan
  • In Minuten startklar