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Display-Werbung

Display-Werbung bezeichnet das Schalten visueller Anzeigen wie Banner, Bilder oder Rich Media auf Websites, in Apps und auf Plattformen im gesamten Web. Sie dient vor allem dem Aufbau von Bekanntheit und der Reichweite, während Nutzer themenfremde Inhalte konsumieren.

Im Detail

Display-Anzeigen werden meist über Werbenetzwerke und Marktplätze eingekauft, wobei Platzierungen nach Zielgruppenmerkmalen, Interessen, kontextuellen Keywords oder Retargeting-Listen ausgesteuert werden statt nach direkter Kaufabsicht. Da Betrachter nicht aktiv nach Ihnen suchen, sind Klickraten niedrig und das Format eignet sich am besten für Reichweite, Markenerinnerung und das Zurückführen warmer Zielgruppen in den Funnel. Starke Kreativ-Assets, Frequenzbegrenzung und präzises Targeting trennen verschwendetes Budget von effizienter Bekanntheit.

Die typische Falle ist, Display ausschließlich an Last-Click-Conversions zu messen, was seinen unterstützenden Anteil an längeren Kaufreisen unterschätzt. In einem Quiz-Funnel setzt man Display am besten ein, um Personen erneut anzusprechen, die ein Scorecard-Quiz besucht, aber nicht abgeschlossen haben: Ein Banner lädt sie zurück, das Quiz qualifiziert sie erneut, und Sie können Anzeigen für alle ausblenden, die bereits ein hochbewerteter Lead wurden. So bleibt das Budget darauf fokussiert, Interessenten weiterzubewegen.

Beispiel aus der Praxis

Ein B2B-Analytics-Startup schaltet eine monatliche Display-Retargeting-Kampagne über 1.500 Euro für Besucher, die das Readiness-Quiz abgebrochen haben. Banner auf Branchenblogs holen 12 Prozent dieser Abbrecher zurück; von denjenigen, die das Pivix-Quiz dann abschließen, gelten 30 Prozent als vertriebsreif und werden direkt an das AE-Team übergeben.

Häufig gestellte Fragen

Eignet sich Display-Werbung eher für Bekanntheit oder Conversions?

Display ist in erster Linie ein Awareness- und Retargeting-Kanal, da die meisten Betrachter nicht aktiv nach Ihrem Produkt suchen. Es kann dennoch Conversions liefern, vor allem im Retargeting, sollte aber an assistierten Conversions und View-Through-Effekten gemessen werden, nicht nur am letzten Klick.

Welche Anzeigengrößen funktionieren bei Display am besten?

Responsive Anzeigen, die sich an Platzierungen anpassen, schneiden gut ab, doch klassische Formate wie das 300x250 Medium Rectangle, das 728x90 Leaderboard und der 160x600 Skyscraper erzielen weiterhin hohe Reichweite. Testen Sie mehrere Größen, damit das Netzwerk möglichst viel Inventar bedienen kann.

Wie vermeide ich Budgetverschwendung bei Display?

Nutzen Sie präzises Targeting, Frequency Caps und Ausschlusslisten, damit Sie konvertierten Leads oder irrelevanten Platzierungen keine Anzeigen mehr zeigen. Klicks auf ein qualifizierendes Quiz statt auf eine generische Seite zu leiten, filtert Traffic mit geringer Absicht zusätzlich schnell heraus.

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