Geo-Fencing
Geo-Fencing zieht eine virtuelle Grenze um einen physischen Bereich und löst eine Marketing- oder App-Aktion aus, wenn ein Gerät diese Grenze betritt, sich darin aufhält oder sie verlässt.
Im Detail
Geo-Fencing nutzt die Echtzeit-Position aus Geräte-GPS, WLAN oder Mobilfunkdaten, um zu erkennen, wann ein Nutzer einen definierten Bereich wie ein Geschäft, einen Veranstaltungsort oder den Standort eines Wettbewerbers überschreitet, und löst dann eine Aktion wie eine Push-Nachricht, eine Anzeige oder ein Angebot aus. Anders als breites Geo-Targeting ist es an einen präzisen, oft kleinen Radius und an Echtzeitbewegung gebunden, was es für momentbasierte Ansprache wirkungsvoll macht.
Seine Stärke sind Aktualität und Kontext, doch die häufigen Fallstricke sind Batterie- und Datenschutzbedenken sowie Einwilligungspflichten, da kontinuierliche Standortverfolgung ein klares Opt-in und sorgfältigen Umgang mit Daten erfordert. Im Quiz-Funnel ist Geo-Fencing meist der Auslöser am Funnel-Anfang: Das Betreten einer Messehalle löst eine Einladung zu einem Pivix-Qualifizierungsquiz aus, und der erfasste Standort samt Quizantworten leitet den Lead an einen Vertriebler weiter.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich Geo-Fencing von Geo-Targeting?
Geo-Targeting liefert Inhalte auf Basis eines breiten erkannten oder angegebenen Standorts, während Geo-Fencing in Echtzeit reagiert, sobald ein Gerät eine präzise virtuelle Grenze überschreitet. Geo-Fencing dreht sich um Bewegung und Momente, Geo-Targeting um Reichweite und Relevanz.
Welche Einwilligung brauche ich für Geo-Fencing?
Da es präzise, kontinuierliche Standortdaten nutzt, benötigen Sie in der Regel ein ausdrückliches Opt-in und eine klare Datenschutzaufklärung. Vorschriften wie DSGVO und CCPA verlangen Transparenz darüber, was Sie erheben und wie es verwendet wird.
Welche guten Anwendungsfälle gibt es für Geo-Fencing?
Events und Messen, Kundenfrequenz im Einzelhandel und Kampagnen an Wettbewerbsstandorten sind klassische Einsätze. Im B2B eignet es sich gut, um ein schnelles Qualifizierungsquiz oder eine Standeinladung auszulösen, wenn Interessenten am Veranstaltungsort eintreffen.