Leadgenerierung
Leadgenerierung ist der Prozess, Fremde anzuziehen und in identifizierbare Interessenten zu verwandeln, die Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gezeigt haben.
Im Detail
Leadgenerierung funktioniert, indem man einen Mehrwert anbietet, etwa einen Leitfaden, einen Rechner oder ein interaktives Quiz, im Austausch gegen die Kontaktdaten eines Besuchers. Die Kanäle reichen von bezahlter Werbung und SEO-Inhalten bis hin zu Webinaren und Empfehlungsprogrammen, und jeder speist einen Pool am oberen Ende des Funnels, den Marketing und Vertrieb später weiterentwickeln. Entscheidend sind ein klares Angebot, ein reibungsarmes Erfassungsformular und eine durchdachte Nachfasssequenz.
Der häufigste Fehler ist, Menge über Relevanz zu stellen und die Pipeline mit Kontakten zu fluten, die nie kaufen werden, was die Kosten pro Lead unbemerkt in die Höhe treibt. In einem Quiz-Funnel ist die Leadgenerierung die Einstiegsphase: Ein Scorecard-Quiz zieht Besucher mit einem personalisierten Ergebnis an, erfasst gleichzeitig E-Mail und Antworten und übergibt dem Vertrieb einen Kontakt, der bereits qualifizierende Signale trägt.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Leadgenerierung und Demand Generation?
Demand Generation schafft Aufmerksamkeit und Interesse in der Breite, während Leadgenerierung die Kontaktdaten der Menschen erfasst, die dieses Interesse hervorgebracht hat. Beide ergänzen sich: Demand Generation wärmt das Publikum auf, Leadgenerierung wandelt einen Teil davon in benannte Kontakte um.
Eignen sich Quiz-Funnels für die Leadgenerierung?
Ja, interaktive Quizze konvertieren in der Regel besser als statische Formulare, weil sie dem Besucher ein personalisiertes Ergebnis bieten. Zudem erfassen sie Antwortdaten zusammen mit der E-Mail, sodass jeder Lead bereits mit qualifizierenden Signalen angereichert ankommt.
Wie misst man den Erfolg der Leadgenerierung?
Verfolgen Sie Menge, Kosten pro Lead und die Conversion-Rate vom Besucher zum Lead und verbinden Sie diese mit nachgelagerten Kennzahlen wie der Lead-to-Opportunity-Rate. Eine Kampagne mit vielen günstigen Leads, aber wenigen Opportunities zieht meist das falsche Publikum an.