Pay-per-Click (PPC)
Pay-per-Click (PPC) ist ein Online-Werbemodell, bei dem Werbetreibende nur dann bezahlen, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt, und nicht für die reine Einblendung. So kauft man gezielte Besuche, statt sie organisch zu verdienen.
Im Detail
PPC läuft als Echtzeit-Auktion ab: Sobald ein Nutzer einen Anzeigenplatz auslöst, ordnet die Plattform die konkurrierenden Werbetreibenden nach Gebot und einem geschätzten Qualitätssignal und stellt nur dem Gewinner den tatsächlichen Klick in Rechnung. Ihre effektiven Kosten hängen von Relevanz, erwarteter Klickrate und Landingpage-Erlebnis ab, weshalb ein klareres Angebot und eine schnellere Seite den Preis pro Besucher senken können. Deshalb belohnt PPC eine enge Abstimmung zwischen Suchintention, Anzeigentext und Zielseite.
Die typische Falle besteht darin, auf günstige Klicks statt auf qualifizierte Leads zu optimieren, wodurch der Funnel mit Traffic gefüllt wird, der nie konvertiert. In einem Quiz-Funnel sollte ein PPC-Klick auf einer Scorecard-Quiz-Seite landen statt auf einer statischen Seite: Das Quiz qualifiziert und segmentiert den Besucher in Echtzeit, erfasst Kontaktdaten und zeigt, welche Kampagnen hochbewertete Leads liefern. Wenn Sie diesen Score in die Gebotssteuerung zurückspielen, investieren Sie mehr in die Keywords, die Käufer bringen, nicht nur Neugierige.
Beispiel aus der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich PPC von CPC?
PPC ist das Werbemodell, bei dem Sie pro Klick zahlen, während CPC (Cost-per-Click) die Kennzahl ist, die den tatsächlichen Preis pro Klick misst. Kurz gesagt ist PPC der Abrechnungsansatz und CPC die Zahl, die Sie verfolgen und optimieren.
Was ist eine gute PPC-Conversion-Rate?
Das hängt stark von der Branche ab, doch viele B2B-SaaS-Landingpages konvertieren bezahlte Klicks mit 2 bis 5 Prozent. Wenn Sie Klicks in einen interaktiven Quiz-Funnel leiten, steigt die Conversion oft, weil Besucher vor der Kontaktabfrage qualifiziert werden.
Welche Plattformen unterstützen PPC-Werbung?
Google Ads und Microsoft Advertising dominieren die Such-PPC, während Meta, LinkedIn und TikTok PPC-ähnliche Preise im Social- und Display-Inventar bieten. Jede Plattform legt die Preise über eine Auktion aus Gebot, Relevanz und erwartetem Engagement fest.