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W-förmige Attribution

Die W-förmige Attribution ist ein Multi-Touch-Modell, das drei Meilensteinen den Großteil der Gewichtung zuweist: dem Erstkontakt, der Lead-Erstellung und der Opportunity-Erstellung, während der Rest auf weitere Interaktionen verteilt wird.

Im Detail

Wo die U-förmige Attribution zwei Spitzen anerkennt, fügt die W-förmige eine dritte hinzu, indem sie den Moment würdigt, in dem ein Lead zur Verkaufschance wird. Die übliche Aufteilung weist Erstkontakt, Lead-Konversion und Opportunity-Konversion je etwa 30% zu und lässt rund 10% für alles Übrige. Das macht sie ideal für B2B-Funnels, in denen Marketing und Vertrieb mitten in der Reise übergeben und beide Teams Anerkennung für die von ihnen beeinflussten Phasen benötigen.

Der größte Fallstrick ist die Datenqualität: Die W-förmige Attribution funktioniert nur, wenn Ihr CRM sauber erfasst, wann ein Kontakt zum Lead und wann er zur Opportunity wurde, sonst zerfällt das Modell in Rauschen. Im Quiz-Funnel-Kontext ist der Erstkontakt die Anzeige oder organische Entdeckung, die Lead-Erstellung das Scorecard-Quiz, das den Interessenten erfasst und bewertet, und der Opportunity-Kontakt das vom Vertrieb gebuchte Folgegespräch, sodass das Modell das Quiz fair für generierte qualifizierte Pipeline statt nur für Klicks belohnt.

Beispiel aus der Praxis

Ein B2B-Fintech mit 60-tägigem Verkaufszyklus nutzt die W-förmige Attribution in Salesforce. Ein Käufer entdeckt das Unternehmen über ein Webinar, wird durch ein Readiness-Quiz zum Lead und nach einer Demo zur Opportunity; das Modell weist dem Webinar 30%, dem Quiz 30%, der Demo 30% und den Nurture-Mails 10% zu und zeigt RevOps, dass das Quiz im letzten Quartal ein Drittel des qualifizierten Pipeline-Werts erzeugt hat.

Häufig gestellte Fragen

Welche drei Kontaktpunkte gewichtet die W-förmige Attribution?

Sie gibt dem Erstkontakt, dem Kontakt der Lead-Erstellung und dem Kontakt der Opportunity-Erstellung den Großteil der Gewichtung. Der Rest verteilt sich auf alle weiteren Interaktionen.

Ist W-förmig besser als U-förmig?

Keines ist generell besser; die W-förmige Attribution passt zu längeren B2B-Zyklen mit klarer Opportunity-Phase, die U-förmige zu einfacheren Funnels. Entscheiden Sie nach dem Vorhandensein eines klaren Opportunity-Meilensteins.

Welche Daten brauche ich für die W-förmige Attribution?

Sie benötigen präzise Zeitstempel in Ihrem CRM dafür, wann ein Kontakt zum Lead und wann er zur Opportunity wurde. Ohne saubere Phasenverfolgung kann das Modell seine drei Gewichtungspunkte nicht korrekt setzen.

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